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Nórdica Libros

Notizbuch aus New York (Illustriert)

Notizbuch aus New York (Illustriert)

Unsere Rezension

Als José Hierro dieses Werk Ende der 90er Jahre veröffentlichte, stand die spanische Literatur auf den Beinen. Kein Wunder: Ein alter, weiser und verwundeter Dichter sprach auf Augenhöhe mit der modernsten Stadt der Welt.

Was Nórdica in dieser Ausgabe macht, ist, diese Erfahrung zu erhöhen. Die Illustrationen von Adolfo Serra beschränken sich nicht darauf, zu begleiten, sie interpretieren den Schmerz, die Musik (Bach klingt in diesen Versen immer im Hintergrund) und dieses Gefühl der Einsamkeit in der Menge. Serra verwendet Flecken, Schatten und leere Räume, die perfekt zur Stimme von Hierro passen.

Es ist ein Buch über den Lauf der Zeit, darüber, was wir waren und nicht mehr sind. Es ist herzzerreißend, ja, aber von einer Schönheit, die dich innerlich reinigt. Wenn du Poesie magst, ist dies einer jener Bände, die man im Regal haben muss, um darauf zurückzukommen, wenn das Leben drückt.

🏆 PRINZESSIN VON ASTURIEN PREIS (1981) und MIGUEL DE CERVANTES PREIS (1999)

Buchdetails

Synopsis

"Es sind seltsame Gründe, warum ein Gedichtband einen fulminanten Erfolg erzielt. Im Fall von Cuaderno de Nueva York ist dieser Umstand ein Grund zur Freude, denn neben seinen eigenen Verdiensten besitzt José Hierros letztes organisches Buch die besondere Tugend, sich als Aleph seines gesamten poetischen Werkes zu konstituieren." — Vicente Luis Mora.

Dieser Gedichtband ist eine physische und emotionale Reise. José Hierro durchstreift die Alleen Manhattans, aber in Wirklichkeit durchstreift er seine eigene Erinnerung. Zwischen dem Verkehr und den Wolkenkratzern findet der Dichter Musik, Kunst und vor allem die Reflexion über die Existenz.

„Schließlich war alles nichts, obwohl es einst alles war. Nach nichts, oder nach allem,wusste ich, dass alles nichts mehr war. [...] Was macht es schon, dass das Nichts nichts war, wenn es nach allem noch mehr nichts sein wird, nach so viel allem für nichts.“

Über den Autor

José Hierro (Madrid, 1922-2002), obwohl adoptierter Kantabrier, ist eine der fundamentalen Stimmen der Nachkriegslyrik. Sein Werk, stets menschlich und Zeugnis ablegend, gipfelte in diesem Cuaderno, das ihm den Premio Nacional de las Letras, den Premio de la Crítica und den Europäischen Literaturpreis Aristeion einbrachte.

Über den Illustrator

Adolfo Serra (Teruel, 1980) ist einer der bekanntesten Illustratoren der aktuellen Szene. Sein poetischer Stil, der mit dem Konzept, der Stille und der visuellen Metapher spielt, hat ihm zahlreiche internationale Auszeichnungen eingebracht.

Technische Daten

  • Autor: José Hierro

  • Illustrator: Adolfo Serra

  • Verlag: Nórdica Libros

  • Einband: Hardcover

  • Seiten: 156

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